Unser Training


Anbei findest du eine Beschreibung unserer Trainingsinhalte.

Des Weiteren erfährst du den Zweck der unterschiedlichen Bereiche und Disziplinen des "Martial Arts"


Formenlauf

Der Formenlauf im Taekwondo sind sogenannte vorgeschriebene Bewegungsabläufe im Taekwondo.

Bei uns wird aktuell die Formenschule "Poomsae" gelehrt. Das Formenlaufen ist Bestandteil der Prüfungsordnung und wird von jedem Schüler abverlangt. Es gibt hierbei eine Unterscheidung zwischen "Schülerformen" / "Taeguk" und den "Meisterformen" / "Yudanja" - entsprechend des Gurtgrades werden die Formen von Bewegungsablauf und Technik komplexer. Neben der Möglichkeit Formen auch auf Turnieren zu präsentieren, dienen sie als Grundlagenschaffung im Taekwondo. Somit ist die "Form" die Grundlage für den späteren Kampf oder auch die Selbstverteidigung.


Pointfighting

Pointfighting auch Semi-Kontakt genannt, wird nach jedem erfolgreichen Treffer am Körper des Gegners der Kampf kurzzeitig unterbrochen, und die Kämpfer begeben sich wieder in die Ausgangsstellung. Jeder Treffer wird während dieser kurzen Unterbrechung von drei Kampfrichtern bewertet. Können sich die Kampfrichter nicht auf eine Bewertung einigen, gibt es keinen Punkt, denn die Techniken sollen sauber und eindeutig ausgeführt werden. Letztendlich gewinnt derjenige, dem am meisten Punkte zugesprochen werden.

 

Vor gut 2,5 Jahren haben wir unsere Kampfmethodik vom Taekwondo-Westenkampf auf diesen Kampfstil umgestellt. Da im Pointfighting auch die Hände eingesetzt werden dürfen ist die Möglichkeit gegeben, dass sich Jedermann bei uns im Training diesem Kampfstil annähern kann.  In unseren Samstagstrainings widmen wir uns alleinig diesem Kampftraining.


Selbstverteidigung

Entgegen der typischen Selbstverteidigungsszenarien die man im alltäglichen Taekwondo-Training versucht einzustudieren, wird innerhalb unseres Trainings versucht, die Selbstverteidigung so realistisch wie möglich abzubilden. Bei den grundlegenden Techniken werden bewusst von nicht funktionierenden Hebeltechniken die Finger weg gelassen. Erfahrungen aus anderen Kampfsportarten gibt uns die Möglichkeit insbesondere in diesem Bereich ein anderes Training zu ermöglichen. Der Hauptbestandteil des Selbstverteidigungstrainings bei uns besteht aus dem Ving-Tsun System und dem Krav-Maga gepaart mit individuellen Inhalten. Von festen Abwehrszenarien sehen wir ab und stufen unser Selbstverteidigungs-System mehr in die Richtung "System ohne System" ein.